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Schröder geht baden

Thomasburger Bürgermeister kentert mit seinem Pappboot beim Wettpaddeln auf der Neetze

Bürgermeister Dieter Schröder machte mit seinem Pappboot "Dida" den Anfang beim Wenpaddeln auf der Neetze. Doch Gefährt und Paddler harmonierten nicht so recht. Foto: cw

cw Thomasburg. Was ein echter Bürgermeister ist, der muss vorangehen. Auch dann, wenn es ungemütlich wird. Dieter Schröder bewies beim Dorffest in Thomasburg echten Sportsgeist.
Wettpaddeln mit selbstgebauten Pappbooten hieß es im Programm und tapfer ließ der Bürgermeister sein Gefährt als erster zu Wasser. Das Gerät, das mehr einem zu groß geratenen Schuhkarton als einem Boot ähnelte, wollte diese gewichtige Last jedoch nicht so recht tragen: kaum saß Schröder, als es gefährlich zu schaukeln begann und kippte. Doch ein echter Kommunalpolitiker lässt sich durch solchen Widerstand nicht beirren. Ein zweites Mal bestieg Schröder seinen inzwischen feucht gewordenen Untersatz und diesmal bescheinigte ihm der Punktrichter: "Drei Sekunden!"
  Mit den unterschiedlichsten Konstruktionen wagten sich die Thomasburger aufs Wasser - nur aus Pappe mussten sie sein, so die Voraussetzung. Einige hielten erstaunlich lange, ehe sie den Gesetzen der Physik nachgaben, doch alle Paddler sorgten für begeisterten Beifall beim Publikum. Das Dorffest in Thomasburg bot jedem etwas. Die Kinder konnten sich aus Märchenwolle und Weidenzweigen Traumfänger basteln, auf der Hüpfburg toben oder auch das Voltigieren auf einem Pferd üben. Bogenschießen und das "Thomasburger Scheunenkino" lockten nicht nur den Nachwuchs, sondern auch etliche Erwachsene an - und wer hungrig wurde, für den gab es jede Menge Selbstgemachtes im Angebot.

Landeszeitung 07.09.2004

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